Genuss des Einfachen

Genuss des Einfachen

Freude am ganzheitlichen Leben!

Notizen aus der Provence

Aktueller Newsletter

Februar 2021


Neujahrswünsche 2o21

Alle Jahre wieder: Neujahrswünsche/ Neujahrsvorsätze *
Der Genuss des Einfachen - Asphalt 2o21 *
Piquardt als „Makler“ *
Ganzheitliche Kochferien *
Färberferien und Pflanzenfarben *
„KLASSE 12B3 – 22 Lebensberichte der DDR- Nachkriegsgeneration“ *
Piquardts Olivenöle und Safran in Hannover *
Ein besonders „einfacher“,gesunder Ferientag in der Provence

FreundInnen
Bekannte
ehemalige GeschäftspartnerInnen ehemalige „La Provence“- LiebhaberInnen ehemalige MarchéKundInnen
Kochferien -Gäste
Färberferien- Gäste
„sporadische“ Gäste

Die Neujahrswünsche aus der Provence werden in diesem, hoffentlich für uns alle leichter und heiterer zu erlebenden Jahr von 3 MinguinellerInnen versandt: Anna, Heike und Jürgen.

Anna hat ihr Färberpflanzenhauptquartier und auch viele ihrer sonstigen Aktivitäten nach Minguinelle verlegt. Wir wünschen allen unseren „Adressaten“, siehe oben, ein immer stärker werdendes Immunsystem, auch damit die Viren keine krankmachenden Chancen bekommen.

Wir wünschen viel Verständnis für die so unterschiedlichen Meinungen zu den sich immer wieder verändernden Viren. Wir wünschen friedfertige und vielleicht auch liebevolle Verhältnisse untereinander, im so schönen Allemagne. Und - das versteht sich fast von selbst- überall auf dem von uns so unvorsichtig behandelten kleinen Planeten.

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Interview - Andere Zeiten e.V

Eine Frage, Herr Piquardt ...

Jürgen Piquardt ist Bio-Spitzenkoch und Autor zahlreicher Bücher. Bis 2012 führte er gemeinsam mit Ehefrau Heike zwei Restaurants in Hannover und machte sich in der Bio-Gourmet-Szene einen Namen. Heute lebt das Ehepaar auf seinem Olivengut Minguinelle in der Provence, produziert dort eigenes Olivenöl und bietet Kochferien an.

Sie fasten regelmäßig. Was fasziniert Sie so sehr am Fasten, was ist Ihr Benefit dabei?

Fasten ist eine meiner großen Hilfen, um den erfüllendsten Lebensweg zu finden. Lasse ich den Fastensinn in Seele und Hirn hinein und versuche, ihm ganzheitlich zu entsprechen, erscheinen mir meine Schwächen und Stärken. Das macht mich, ganz sicher, liebesfähiger. Hier ist wohl auch mein Hauptnutzen. Viele verschiedenene Fastenversuche haben bei mir unterschiedliche Erfolge gehabt. Ganz glücklich bin ich erst, wenn die Fastenzeit sich aufs weitere Leben übertragen hat. Es ist ja großartig, dass die Fastnacht, der Karneval, die Fastenzeit fulminant mutmachend einleitet. Wichtiger scheint mir jedoch das Überleiten der Fastenzeit in das Leben danach. Je milder das geschieht, desto größer ist die Chance, dass das Entbehren nicht mehr als solches empfunden wird, sondern freudvoll das Leben bestimmt.

Fasten Sie auch aus religiösen Motiven?

Als Bub hat mich die »Speisung der 5000« ganz besonders beeindruckt und wohl zu einem verträumten Jesusjünger gemacht. Dass jährlich 300 Millionen Kinder am Hunger sterben und bei uns oft das Gewichtabnehmen das Hauptfastenmotiv ist – damit komme ich nur sehr schwer liebevoll klar. Wie einfach wäre da erst einmal das Teilfasten: Keine Lebensmittel verderben lassen, weniger tierische Produkte verzehren ... Dazu hätte ich viel zu sagen, mir und uns.

Was werden Sie in diesem Jahr fasten?

Alkoholfasten wird mich wohl lebenslang begleiten. Das habe ich verinnerlicht. Ansonsten: Wutfasten. Wenn Wut – dann gegen mich selber, nicht auf die anderen gerichtet. Und: noch dankbarer werden fürs geschenkte Leben. Und: noch stolzer und demütiger zugleich werden.

Quelle: Andere Zeiten